2025
DIE ERSTEN
Von den Frauen, die die Welt entdeckten
Kinderstück für alle ab 6 von Henry Mason
Entdecker haben Bärte. Entdecker wissen, wo es lang geht. Entdecker sind Männer. Richtig? Nicht immer. Das neue Stück von Henry Mason erzählt von fünf abenteuerlustigen Frauen und den wundersamen Welten, die sie eroberten.
Die Botanikerin Jeanne Baret erforschte im 18. Jahrhundert die Urwälder von Süd-amerika und Mauritius – als Mann verkleidet. Die Wiener Hausfrau Ida Pfeiffer erlangte im Biedermeier als Weltreisende überraschenden Ruhm. Valentina Tereschkowa schaffte 1963 den steilen Karrieresprung von der Textilfabrik ins Weltall und Polarforscherin Felicity Aston überquerte 2012 als erste Frau im Alleingang die Antarktis, während Sylvia Earle, eine Pionierin der Unterwasserforschung, Advokatin für den Schutz der Weltmeere wurde.
Die außergewöhnlichen Geschichten dieser Forscherinnen, in spannenden und poetischen Theaterbildern erzählt, machen Mut, wecken Neugierde und verzaubern die Fantasie.
Der Titel DIE ERSTEN. VON DEN FRAUEN, DIE DIE WELT ENTDECKTEN von Henry Mason gibt klare Auskunft über den Inhalt. Vier Frauen, die die Geschichte in den Hintergrund gedrängt hat … werden von Geschichtensammlerin Perdita Polaris porträtiert. In der mitreißenden Inszenierung des Autors werden alle fünf Rollen von einer Darstellerin verkörpert – Simone Neumayr at her best!
Kulturbericht OÖ, 7.8.2025
Linzer Theater des Kindes begeistert mit Solostück über Entdeckerinnen
Im Stück DIE ERSTEN Macht sich Perdita Polaris auf die Suche nach Frauen in der Weltgeschichte. Sie findet die Naturforscherin Jeanne Baret, die Weltreisende Ida Pfeiffer, die Kosmonautin Valentina Tereschkowa und Polarforscherin Felicity Aston. Sie alle waren wissbegierig – und hatten es nicht einfach.
Autor Henry Mason skizziert ihren Mut, ihre Abenteuer und ihre Hindernisse mit wenigen markanten Szenen, so dass ihre Geschichten mit voller Kraft und Wucht ins Leben von heute zurückfinden. In Simone Neumayr hat Mason, der auch Regie führt, eine grandiose Schauspielerin.… Ein spannendes Theaterstück für ein Publikum ab sechs Jahren – oder älter. Denn diese Frauen muss man einfach gesehen haben!
Kronen Zeitung, 5.6.2025
Schäxpir-Festival: Henry Mason porträtiert in seinem großartigen Stück "Die Ersten" vier Entdeckerinnen.
„Öha", ruft Perdita Polaris, als sie bemerkt, dass sie sich auf die Bühne des Linzer Theater des Kindes verirrt hat. "Ein Haufen Kinder, sonst nicht viel los, das ist doch zum Um-die-Welt-Fahren!" Nicht verwunderlich, dass Perdita abgelenkt ist, hat sie doch eine wichtige Aufgabe: Sie sammelt die Geschichten von Pionieren. Da bis jetzt alle ihre Protagonisten Bärte trugen, spezialisiert sie sich ab nun auf Entdeckerinnen.
Damit ist alles angerichtet für Henry Masons großartiges Stück "Die Ersten – Von den Frauen, die die Welt entdeckten", das am Mittwoch im Theater des Kindes uraufgeführt und zur Sternstunde für Simone Neumayr als Solo-Darstellerin wurde. Nun spürt Perdita mittels speziellem Gerät Geschichten von vier Entdeckerinnen aus vier Jahrhunderten auf. Jeanne Baret umsegelte ab 1766 als erste Frau die Welt. Sie musste sich dabei als Assistent ihres Lebensgefährten, des Botanikers Philibert Commerson, ausgeben. Auf der Reise wurden 70 Pflanzen entdeckt und nach Commerson benannt. "Wenigstens eine hätten sie nach mir benennen können", sinniert Baret. Es folgen Ida Pfeiffer (1797–1858), die sich von der Hausfrau zur erfolgreichen Reiseautorin entwickelte, Valentina Tereschkowa, die erste Frau im All, und Felicity Aston, die als erste Frau die Antarktis im Alleingang durchquerte. Bei Tereschkowa, die Putins Angriffskrieg in der Ukraine befürwortet, macht der Autor die Zwiespältigkeit mancher Pioniere sichtbar.
Mason greift mit seinem Stück, das er selbst inszenierte, ein wichtiges Thema auf. (...) Die vier Geschichten werden unterhaltsam, spielerisch und abwechslungsreich erzählt. Das liegt zum einen an der perfekten Zusammenarbeit von Regie, Bühnenbild (hier schafft Michaela Mandel mit einfachsten Mitteln Großartiges), der wohldurchdachten Musik von Stephanie Hacker sowie Licht und Ton. Zum anderen an der überragenden Simone Neumayr, die das Stück im Alleingang trägt und zu jeder Sekunde alle Fäden fest in der Hand hat. Langer Applaus für eine große Künstlerin.
Fazit: Ein wichtiges Stück … phänomenal gespielt von der großen Simone Neumayr. Hut ab!
OÖ Nachrichten, 4.6.2025
DIE SIEBEN WÜNSCHE
Ein neues Märchen von Henry Mason
Die siebenköpfige Familie Wunsch ist eigentlich viel zu vernünftig, um so etwas albernes zu tun, als in den Bann eines Zauberwaldes zu geraten. Märchen sind Kinderkram.
Aber just einen solchen Wald der Wunder, direkt aus den Geschichten der Gebrüder Grimm, will die selbstsüchtige Großmutter Wunsch für ihre eigenen Zwecke missbrauchen, um Profit aus ihm zu schlagen. Nur, da hat sie den alten Wald unterschätzt, der sich auf überraschende Weise gegen menschliche Habgier zu verteidigen weiß. So stolpern die „sieben Wünsche“ geradewegs in ein haarsträubendes Märchen hinein, bei dem jedes Familienmitglied ein eigenes Abenteuer zu bestehen hat.
Im Unterholz lauern zwielichtige magische Wesen, aber auch unverhoffte Chancen, alles im Handumdrehen verändern zu können. Denn jeder und jedem in der Familie stellt sich unterwegs die Frage: Wenn ich mir was wünschen dürfte, was wäre das? Und dabei kommt Überraschendes ans Licht ...
Nach vielen Verwicklungen und Wirrungen ist es eine verwandelte Verwandtschaft, die aus dem dunklen Wald wieder herausfindet. Doch die größte Herausforderung wartet zuhause, wo sich die Familie dem eigenen Schatten stellen muss. Ob die jüngsten Familienmitglieder den Wald retten und alles wiedergutmachen kann, damit auch die „sieben Wünsche“ von sich behaupten können: „Wenn wir nicht gestorben sind, dann leben wir noch heute“?
Regisseur und Autor Henry Mason, der am Theater der Jugend für viele Märchen- und Mythenbearbeitungen verantwortlich gezeichnet hat (zuletzt „Die Schöne und das Biest“), bastelt nun aus alten deutschen Märchenmotiven eine neue, zauberhafte Fabel mit Anklängen an die Gebrüder Grimm. Komik, Poesie und Fantastik prägen diese Familiengeschichte über drei Generationen, die die Kraft, aber auch die Fragilität des Waldes in den Mittelpunkt rückt.
Das Theater der Jugend bringt mit „Die sieben Wünsche“ ein kreisch-komisches Märchen auf die Bühne des Renaissancetheaters. Verantwortlich zeichnet einmal mehr genial Regisseur Henry Mason. Ein herrlicher Ausflug aus dem Alltag in einen wunderbaren Zauberwald – dringend empfehlenswert, für Kinder ab 6 bis 99 Jahren!
Wunder gibt es immer wieder. Leider viel zu selten, vor allem auf der Theaterbühne, die der ideale Ort ist, um auf magische Art kleines und großes Publikum zu verzaubern. Im Theater der Jugend kann man nun ein solches erleben. Nach Motiven der Gebrüder Grimm hat der mit Kindertheater bestens vertraute Regisseur Henry Mason ein Stück der Marke „Märchen deconstructed“ für Kinder ab 6 Jahren ins Renaissancetheater gebracht. (...)
Auf herrlich schräge Art wird die Geschichte der Familie Wunsch erzählt, mit der herrischen Großmutter an der Clanspitze, eine einstige Prinzessin und nun Besitzerin einer Papierfabrik, die sie mit dem Abholzen des angrenzenden Zauberwaldes zu profitabler Höchstleistung treiben will. Enkelsohn Johannes, der einem Moosmännchen aus der Patsche hilft und daraufhin sieben Wünsche als Belohnung erhält, löst in Folge ein köstliches Chaos aus, das ein zweistündiges haarsträubendes Abenteuer nach sich zieht und in einem grausamen Happy End ganz in schaurig-brachialer Märchentradition gipfelt. (…)
Dieses „Märchen 2.0“ rund um Freundschaft, Liebe, Machtstreben und Umweltbedrohung kommt ganz ohne Zeigefingerpädagogik aus, verzichtet angenehmerweise auf jeglichen digitalen Schnickschnack: Die Bühne ist rührend einfach, dreht sich, bewegt sich und beflügelt die eigene Fantasie (...)
Die Schauspieler, allen voran Uwe Achilles als mörderische Hexenoma, Violetta Zupančič, Anna Katharina Malli, Stefan Rosenthal, Jonas Graber, Frank Engelhardt und Maria Fliri, haben ihren rechten Spaß, der sich ab der ersten Minute auf das Publikum überträgt. Ein unbedingt sehenswertes Theatervergnügen, nicht nur für Kinder!
Kronen Zeitung, 21.5.2025
Herrlich turbulent geht es im Renaissancetheater des Theaters der Jugend zu, in einem Stück, das Henry Mason zwar schon für die Kleinsten geschrieben und inszeniert hat, das aber auch den Mittelgroßen bis Ganzgroßen Spaß machen wird. „Die sieben Wünsche“ gibt es als konkrete Vorlage nicht, wenn der österreichische Brite Mason sich auch bescheiden auf Motive von Jacob und Wilhelm Grimm bezieht. (…)
Dabei beginnt es fast wie ein „historisches“ Familienstück aus dem 19. Jahrhundert mit einer glaubhaften Familienaufstellung: Die Großmutter Wunsch (die einst Prinzessin war, was sie nie vergisst zu erwähnen), die gewissermaßen das tapfere Schneiderlein geheiratet hat, der ein lieber, unterdrückter Ehemann geworden ist, herrscht gnadenlos über Sohn und Schwiegertochter, über Enkel und Enkelin sowie das Personal. Sie hat sich dem Fortschritt verschrieben und ihre Papierfabrik mit neuesten Maschinen ausgestattet, die nun den umliegenden Wald auffressen und in Papier verwandeln sollen …
Je mehr Henry Mason seine Figuren in den Märchenwald (mit einem sprechenden Moosmännchen) und in die Märchenhandlung lockt, umso wilder wird die Geschichte, als wahre Hexe erweist sich die Großmutter, Maschinen und Natur geraten in Streit, jemand wird in einen Wolf verwandelt, und was die titelgebenden Wünsche betrifft – na, da sollte man vorsichtig damit sein, was man sich wünscht.
Masons Inszenierung ist ein Gustostück der verwirrendsten Turbulenzen, in spaßiger Dekoration (Rebekah Wild) wild exekutiert …
Dass hinter all dem nicht nur der Harry Potter-Spaß am Zaubern und die Grimm’schen Motive stecken, sondern auch der Wunsch, den Kindern die Liebe zur Natur im allgemeinen und zum Wald im besonderen zu vermitteln, ist schöne Draufgabe des vom jugendlichen Publikum stürmisch aufgenommenen Abends.
onlinemerker.com, 21.5.2025
DON QUICHOTE
Komödie von Henry Mason
nach Motiven aus dem Roman von Cervante
2002 für die Sommerspiele Schwanenstadt geschrieben, hat Henry Mason 2025 seine Komödie für das Theater in der Kulturfabrik Helfenberg neu überarbeitet.
"Sehr sehenswert ... äußerst unterhaltsam! So geht niveauvolles Sommertheater!"
(Kronen Zeitung)
"Eine geschliffene Komödie für Herz und Hirn ... Im Stehen gefeierte Theater-Premiere der geistreichen Komödie "Don Quichote" von Henry Mason in der Regie von Andreas Baumgartner ...
Alles an diesem 1605 von Miguel de Cervantes veröffentlichten Stoff hält ewig: Don Quijote ist kein Wirr-, sondern ein lodernder Feuerkopf, der sich für den Kampf um Gerechtigkeit zerreißt. Dergestalt famos in Geste und glutäugiger Ambition spielt David Fuchs diesen von märchenhaftem Idealismus und Utopien Angespornten – nach dem fabelhaften Text von Bühnen-Alleskönner Henry Mason im Theater in der Kulturfabrik Helfenberg. Am Mittwoch fand die begeistert aufgenommene Premiere statt.
... Von gut temperierten Reimen und Wortspielen beschleunigt, balancieren Baumgartner/Mason den Slalom zwischen Humor, Drama und Moral, ohne moralisierend auszurutschen ... Starke Komödie, die vor ernsthafter Theaterarbeit strotzt – Bravo!"
(OÖ Nachrichten)
"Don Quichote, dieser berühmte spanische Anti–Held! Erdacht von Cervantes anno 1605 als satirische Reaktion auf die damals äußerst beliebten Ritterromane. Don Quichote, dessen Kampf mit den Windmühlen zum Synonym für einen aussichtslosen Kampf gegen die Fakten der Realität wurde, ist eine pralle Theaterfigur, in der sich all die Absurditäten des Lebens wiederfinden. 2025 erzählt uns der oberösterreichische Autor (zweimaliger Bühnenkunstpreisträger des Landes OÖ) Henry Mason in seiner kraftvollen, komprimierten und nur für fünf Schauspieler*innen konzipierten Version die Geschichte von Menschen und ihrem Scheitern in einer heutigen Welt."
https://www.theaterinderkulturfabrik.at/project/don-quichote-2025/
2024
DIE WUNDERBARE REISE DES NILS HOLGERSSON
Ein neues Familienmusical von Henry Mason & Thomas Zaufke
Aus Selma Lagerlöfs zeitloser Geschichte von Freiheitsdrang, Heimweh, Freundschaft und Liebe schufen Thomas Zaufke und Henry Mason ein poetisches wie humorvolles Familienmusical für Menschen ab 6, das sich nicht nur für die Position des musikalischen Weihnachtsmärchens eignet.
In stimmungsvollen, vergnüglichen Bildern erzählt das Werk, wie Nils es lernt, sich zugunsten der Gemeinschaft hintanstellen zu können, sowie den Mut zu finden, trotz eines Gefühls der Unzulänglichkeit zu handeln. Nils lernt zudem, sich als Teil der natürlichen Welt zu begreifen und erkennt, dass der Mensch die Tierwelt beschützen muss.
Thomas Zaufke spannt in seiner berührenden Komposition einen breiten stilistischen Bogen und verwebt Musik der klassischen Musical Comedy, Pop und Anleihen an schwedische Volksmusik zu einer vielfarbigen Partitur.
(Felix Bloch Erben)
Abenteuerliche Reise im entzückenden Gänsemarsch
An der Oper Graz erwecken Autor und Regisseur Henry Mason sowie Komponist Thomas Zaufke den Kinderbuchklassiker „Nils Holgersson“ als Familienmusical zu buntem Leben. Ein tolles Ensemble und eine fulminante Ausstattung vervollständigen die gelungene Produktion.
Nils Holgersson ist eine Ikone (…) Autor und Regisseur Henry Mason schuf im Auftrag der Oper Graz ein eigenständiges Familienmusical, nah an der Vorlage und doch mit eigener Schwerpunktsetzung. Denn „Die wunderbare Reise des Nils Holgersson“ entführt in eine nostalgische Traumwelt, zauberhaft und reich bebildert (famose Ausstattung: Jan Meier), behandelt aber auch zeitgenössische (und zeitlose) Themen wie das Verhältnis von Mensch und Natur.
Die makellose Umsetzung zauberte am Premierenabend Eltern und Kindern gleichermaßen ein Lächeln ins Gesicht. (…) Bis zum finalen Happy End gibt es für alle ab ca. 6 Jahren viel zu bestaunen.
Und nicht nur Nils, auch Selma Lagerlöf konnte einst durch die Bekanntheit ihrer Werke die elterliche Farm retten. Eine Erfolgsgeschichte, der mit diesem Musical für die ganze Familie ein weiteres Kapitel hinzugefügt wurde.
Krone, 26.11.2025
Wenn am Ende hunderte Kinderaugen leuchten und die Kinder laut jubeln und toben, dann müssen wohl die Beteiligten alles richtig gemacht haben. Bravo!
Der Opernfreund, 4.1.2025
Das Familienmusical von Oper und Next Liberty verleiht Flügel im wilden, weiten Wunderland des Nordens.
(…) Wolken, Wälder, Wiesen, wilde Wellen und last not least weihnachtliche Wohligkeit ziehen nun das Publikum in den Sog dieser abenteuerlichen Flugreise. Die Zugvögel machen Station in der Oper, rufen Krähen und Fuchs auf den Plan, führen zu einem versteckten Silberschatz und erinnern, „dass diese schöne, zerbrechliche Welt nicht nur euch Menschen gehört“. Schließlich endet’s beim Christfest – ohne Gänsebraten!
Zehn Schauspielende schlüpfen bei der Grazer Uraufführung unter der Regie von Henry Mason (auch Buch und Liedtexte) in über 30 Rollen, singen (musikalische Leitung: Matthias Maier) und lassen Handpuppen entzückende Parts übernehmen (...) Neben Nicolai Schwabs sympathischem Strizzi Nils begeistert besonders Daniel Große Boymann als Hausgans Martin im fantasievollen Familienmusical ab 6+ (Bühne, Kostüme: Jan Meier; Video: Sven Stratmann). Beim geschmeidigen Klangteppich von Thomas Zaufke fehlen Ohrwurm-Kompositionen ebenso wenig wie Volksmusikalisches zu schwedischen Folklore-Szenen.
Kleine Zeitung, 5.12.2024
DIE KÖNIGINNEN
Ein Musicalthriller über Maria Stuart und Elisabeth I
von Henry Mason (Buch und Liedtexte) und Thomas Zaufke (Musik)
- Landestheater Linz
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Henry Mason und Thomas Zaufkes Der Hase mit den Bernsteinaugen begeisterte die Kritik und gewann vier Deutsche Musical Theater Preise, u.a. Bestes Musical. In ihrem neuen Musical Die Königinnen, einem Auftragswerk für das Landestheater Linz, beweisen sie erneut, wie mitreißend sie geschichtliche Stoffe für die Musicalbühne umzusetzen wissen.
„Zwei Königinnen, eine Insel: Es war nur eine Frage der Zeit!“, kommentiert Staatssekretär Cecil zynisch. Aber war das blutige Ende der Schottenkönigin Maria Stuart tatsächlich unausweichlich? Und trug Elisabeth I. von England die alleinige Schuld daran? In den letzten Stunden vor Marias Tod entspinnt sich die gemeinsame Geschichte der beiden Großkusinen, die sich im Leben nie begegnet sind, als Gespräch im Kopf, als atemberaubendes Duell.
Die paranoide, strategische Elisabeth und die leidenschaftliche, naive Maria sind so hungrig nach Macht wie nach Liebe. Ein ähnliches Schicksal verbindet sie, doch die geopolitischen Umstände zwingen sie zur Feindschaft – was die missgünstigen Männer, die sie umkreisen, gnadenlos auszunützen wissen.
In schillernder, epischer Breite und doch intim erzählt Mason und Zaufkes politischer Musicalthriller von zwei außergewöhnlichen Frauen, die sich weigern, in einer Welt, die von Männern für Männer gemacht ist, klein beizugeben – und dennoch zuletzt der Korruption der Macht erliegen.
Begeisterter Jubel, standing ovation für ein prachtvoll gelungenes neues Werk.
Onlinemerker.com, 11.2.2024
Geglückte Uraufführung des Musical-Thrillers „Die Königinnen“ von Henry Mason und Thomas Zaufke. Die opulente Inszenierung im Musicaltheater Linz bekam Standing Ovations. ... Mason und Zaufke erreichen das Unmögliche fast mühelos: Ihnen gelingt ein unterhaltsamer, packender Krimi, angereichert mit psychologischer Tiefe, der noch dazu gesellschaftliche Mechanismen im Kampf der Geschlechter um Machtpositionen freilegt, die hochaktuell sind.
Kronen Zeitung, 12.2.2024
Die zwei Musicalmacher (Zaufke und Mason), die in Linz schon mit „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ reüssiert haben, liefern ein monumentales und durch klare, moderne Sprache dennoch nahbares Werk über das Leben zweier der berühmtesten Frauen der Weltgeschichte: Elisabeth I., protestantische Königin von England, und Maria Stuart, katholische Königin von Schottland. ... Es ist den „Königinnen“ zu wünschen, dass sie ihren Weg in die Musicalhäuser dieser Welt finden.
Die Presse, 12.2.2024
Eine in allen Facetten gelungene Uraufführung im Linzer Musiktheater ... (Librettist) Henry Mason weiß immer, was er tut. Diese Selbstsicherheit hilft beim Einstieg in die kompliziert gestrickten historischen Fakten und in ein mit Spannung geladenes Musical, dass gut drei Stunden dauert und trotz keine Sekunde zu lang ist. Sein kongenialer Partner Thomas Zaufke komponierte dazu eine Musik ... anspruchsvoll, aber nicht unnötig kompliziert und stets die ideale Begleitung zur Handlung. ... Dieses Musical verdient sich eine Reise um die Welt.
OÖN, 12.2.2024
Die enorm wandelbare, anspruchsvolle Musik von Thomas Zaufke (Orchestrierung: Markus Syperek) kann man sowieso nicht genug loben ... Nach der preisgekrönten Produktion Der Hase mit den Bernsteinaugen ist Zaufke/Mason der nächsten Coup geglückt. Wie Musical geht, das weiß man in Linz ... amazing!
Der Standard, 13.2.2024
Am Samstag feierte das Auftragswerk "Die Königinnen" seine Uraufführung und wurde vom Publikum stürmisch bejubelt. Was führte zu der fatalen Verkettung von Misstrauen, Rache und Gewalt bis hin zum Mord? Welche Menschen mögen die beiden Widersacherinnen gewesen sein und welche Parallelen gibt es zur unruhigen Gegenwart? Das sind die Leitfragen der Inszenierung (Simon Eichenberger), die einen spannend anderen Blick auf die turbulenten Geschehnisse werfen und die zutiefst menschlichen Facetten des 500 Jahre alten Konflikts herausarbeiten. Eindringlich in Szene gesetzt ist diese Deutung mit einem reduzierten, archaisch düsteren Bühnenbild (Stephan Prattes) und opulenten Kostüme (Conny Lüders).
Wie die beiden Hauptdarstellerinnen (Daniela Dett und Alexandra-Yoana Alexandrova) sängerisch wie schauspielerisch meisterhaft die Wandlungen ihrer Figuren durchleben, ist große Kunst. Begleitet werden sie dabei von einem durchwegs starken Ensemble ... Maßgeblich geprägt wird dieses Gesamtkunstwerk durch den griffig-pointierten Text (Henry Mason) und die prachtvollen und farbenreichen Kompositionen (Thomas Zaufke), die Renaissance-Motive aufgreifen und in sattem Orchestersound mit großer Bläser- und Percussionbesetzung zu einer modernen, mitreißenden, aber nie platten Tonsprache finden. "Eine Welt voller Männer, warum mordet eine Frau eine Frau?" – diese Frage eint die Königinnen ganz am Schluss. Die eine muss sterben, die andere lebt weiter, frei aber ist auch diese nicht. Es ist eine Tragik, die bis heute tief berührt. In Linz wurde sie als großer Wurf auf die Bühne gebracht.
Passauer Neue Presse, 12.2.2024
Kein zuckersüßes Märchen ... sondern ein fesselnder History-Thriller ... Die Handlung beleuchtet die komplexen Beziehungen, religiösen Wirren, Intrigen und Verrat, die das Schicksal der beiden Frauen prägten. Dass es Mason gelungen ist, das alles miteinander zu verweben, spricht für seine Qualität als Autor. ... Eine beeindruckende Uraufführung, die durch Inszenierung, mitreißende Musik und eine starke Cast die fesselnde Geschichte von Maria Stuart und Elisabeth I. auf eindrucksvolle Weise präsentiert. Ein packendes Erlebnis für Musicalbegeisterte und Geschichtsinteressierte gleichermaßen.
kulturfeder.de
Ein gleichermaßen packendes wie düsteres Historienstück gespickt mit großen, klassischen Musical-Melodien und einprägsamen Bildern, das mit jeder Facette reinstes Drama ausstrahlt – ganz als wäre Friedrich Schillers Bühnenwerk “Maria Stuart” in Linz als Musical wiedergeboren worden ... Alle Melodien (von Thomas Zaufke) gehen ins Ohr und transportieren die hochdramatische Geschichte spürbar. Ein herzzerreißender Song jagt den nächsten, sodass das Stück fast vor lauter Dramatik zu ersticken drohen würde, wenn das klug strukturierte Buch von Henry Mason nicht immer wieder für ruhige, den nächsten Spannungsmoment abfangende Intermezzi sorgen würde. Zaufke und Mason beweisen sich als hervorragendes Autorenteam, das ein auf vielen Ebenen noch deutlich eindrucksvolleres Werk als ihr Musical-Debut “Der Hase mit den Bernsteinaugen“ darstellt.
musicalzentrale.de/1
Ein beeindruckendes, musikalisches und szenisch ausgefeiltes Meisterwerk ...Wenn Geschichtsunterricht doch immer so spannend wäre!
subtext.at
Beinahe unbemerkt veröffentlichte das Landestheater Linz in den vergangenen Wochen eine Highlight-Aufnahme des Musicals „Die Königinnen“ aus der Feder von Thomas Zaufke und Henry Mason, welches in der Spielzeit 2023/24 seine Uraufführung feierte und seitdem regelmäßig für ein ausverkauftes Haus in Linz sorgt. Dabei ist so viel Bescheidenheit alles andere als angebracht: Cast und Orchester des Landestheaters katapultieren mit dieser Aufnahme die Hörer ins England des 16. Jahrhunderts und lassen sie nach einer Spielzeit von knapp 77 Minuten mit vor Staunen offenem Mund zurück (Produzent Gerald Landschützer),
musicalzentrale.de/2
DIE SCHÖNE UND DAS BIEST
Eine neue Version von Henry Mason
Mit DIE SCHÖNE UND DAS BIEST wartet Henry Mason mit einer neuen und gleichzeitig archaischen Version des wunderbaren Kunstmärchens von Mde. Gabrielle-Suzanne de Villeneuve aus dem Jahr 1740 auf. Ganz ohne Disney-Kitsch greift Mason als Autor und als Regisseur auf alte Versionen der Geschichte zurück und räumt der verarmten Händlerfamilie, deren Schicksal mit dem des verzauberten Biests verwoben wird, dabei viel Platz ein.
Um 1920 angesiedelt, verfolgt seine Version die drei Töchter eines Seidenhändlers, der plötzlich verarmt und gezwungen ist, dem bisherigen Luxusleben seiner Familie ein Ende zu setzen. Aufs Land verbannt, hängt die Familie trotzig dem Traum von Reichtum nach. Nur Belle, die jüngste Tochter, empfindet die neue Existenz als Befreiung. Als aber ihr Vater in einer Wintersnacht in einem Spiegelschloss Zuflucht sucht und dabei ein geheimnisvolles Biest beleidigt, muss sich Belle einem neuen Abenteuer stellen, in dem sie blutende Rosen, sprechende Pferde, verschollene Mütter und rachsüchtige alte Hexen erwarten.
Das TDJ schreibt:
"Die Schöne und das Biest" ist ein Märchen-Klassiker, der nie aus der Mode kommt und die stets aktuelle Frage nach dem Verhältnis von Sein und Schein sowie Gut und Böse stellt, aber auch die Erkenntnis in den Mittelpunkt rückt, dass man vermutlich zuerst seine eigenen Bedürfnisse begreifen muss, bevor man jenen der anderen Platz macht. Nicht zuletzt ist es eine Geschichte, die Mut macht, Vorurteile zu hinterfragen, anstatt eine vermeintliche Wahrheit als gegeben hinzunehmen.
Henry Masons neue Fassung für das Theater der Jugend, eine etwas andere Version der beliebten alten Geschichte, wird ein Theaterfest der Fantasie voll überraschender Wendungen.
2023
DIE KONFERENZ DER TIERE
Eine animalische Rettungsaktion für alle Erdenkinder von Henry Mason nach Erich Kästner
„Eines schönen Tages wurde es den Tieren zu dumm.“ So beginnt Erich Kästners berühmter Kinderroman „Die Konferenz der Tiere“. Denn die Tiere haben die Schnauzen und Rüssel voll und wollen nicht mehr tatenlos dabei zusehen, wie die Menschen den Planeten ruinieren – mit Kriegen. Und Revolutionen. Und Hungersnöten. Und neuen Krankheiten. Eine Konferenz nach der anderen halten die Menschen ab. Geredet wird viel, doch es ändert sich gar nichts.
So beschließen die Tiere, ihre eigene Konferenz abzuhalten, um die Welt zu retten – nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Menschenkinder, die schließlich für die Versäumnisse ihrer Eltern nichts können. Es wird die größte Protestaktion aller Zeiten...
Wie die Tiere der kurzsichtigen Menschheit ein gewagtes Ultimatum liefern und mit Witz und Resolutheit den Sieg davontragen, davon erzählt Kästners Kinderklassiker – 1949 erschienen, aber aktueller denn je.
In der Fassung von Henry Mason entlädt sich der Protest der Tiere mit anarchischer Spielfreude und unbändiger Theaterfantasie.
Eine Auftragsarbeit vom Theater des Kindes
im Rahmen des SCHÄXPIR Festivals
DOWN WITH LOVE. RELOADED.
Eine Midlife-Crisis von und mit Daniela Dett und Henry Mason
mit Dialogen aus William Shakespeares Komödie „Viel Lärm um nichts“
und Songs aus fast 100 Jahren Popularmusik
Uraufführung am 14.Februar 2023 im Posthof Linz
mit
BEATRIX Daniela Dett | BENEDIKT Henry Mason
DON/KEYBOARDS Daniel Große Boymann
GUITAR Joe Doblhofer | BASS Gerald Kiesewetter | DRUMS Walter Sitz
„Liebe” ist für die beiden Sturschädel Benedikt und Beatrix ein Reizwort. Vor sechzehn Jahren ging nicht nur ihre Beziehung in die Brüche, sondern auch ihre Band. Jetzt spielen „Benedikt & Beatrix“ auf Anregung ihres alten Freundes und Bandleaders Don ein allerletztes Konzert. Dabei kommen Gefühle hoch, die beide längst überwunden glaubten. Vielleicht haben sie doch nicht miteinander abgeschlossen…
Publikumsliebling Daniela Dett und Theatermacher Henry Mason liefern sich ein komödiantisches, literarisches und musikalisches Gefecht, bei dem kein Auge trocken bleibt. Dabei unterstützt sie neben Special Guest Daniel Große Boymann ein hochkarätiges Team von Musikern und Theatermacher*innen auf und hinter der Bühne.
Wie schon im Ur-Programm DOWN WITH LOVE (2005) wird die Geschichte in einem unkonventionellen Format erzählt, in dem geniale Verse aus William Shakespeares Komödie „Viel Lärm um nichts“ auf schmissige Pop- und Rocksongs treffen – von den Imagine Dragons über Joni Mitchell bis hin zu Stevie Wonder.
REGIE Nora Dirisamer & Henry Mason
MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Große Boymann
CHOREOGRAFIE Hannah Moana Paul
AUSSTATTUNG Jan Meier
PRODUKTIONSASSISTENZ Nathan Mitterbauer
FOTOGRAFIE & SOCIAL MEDIA Klaus Huemer
PRODUKTIONSLEITUNG Daniela Dett & Henry Mason
Eine Produktion des Theatervereins Shakespeare grådaus
in Koproduktion mit dem Posthof Linz
Nach 90 Minuten möchte man die Theater-Alleskönner Henry Mason und Daniela Dett in den Arm nehmen – berührt von ihrer Leidenschaft, ihrem komischen Talent und der Rückbesinnung auf die Kraft der Liebe. Was in anderer Konstellation vielleicht als arger Kitsch durchgewunken worden wäre, erfuhr durch das ernsthafte Handwerk dieser beiden und mit den feinen Musikern Daniel Große Boymann (Klavier/Gesang), Walter Sitz (Schlagzeug), Gerald Kiesewetter (Bass) und Joe Doblhofer (Gitarre) sinnliche Höhe.
... Mühelos keppeln sich Mason und Dett durch die Shakespeare-Zitate aus dem Kuppel- und Intrigenspaß "Viel Lärm um nichts". Die Immunität gegen alles Berührende verwandelt sich spielerisch mit enormer Musikalität im Duett ... Unter den Zugaben dieser feinen Musical-Kleinstform schwingt Eric Claptons "Change the World". Zumindest im Posthof fühlte sich die Welt zum Besseren verändert an.
Fazit: Eineinhalb rasante Stunden über das Gestatten starker Gefühle – mit federleichtem Shakespeare.
OÖN, Peter Grübmüller, 15.2.2023
Ein vergnüglicher, sehr kurzweiliger und beschwingter Musiktheater-Abend, der mit einem breiten Lächeln in die Nacht entlässt.
Die Musical-Darstellerin, Schauspielerin und Sängerin (Dett) und der erfolgreiche Theatermacher (Mason) leben in „Down with love. Reloaded“ nicht nur ihre gesanglichen und tänzerischen Qualitäten, sondern auch ihr komödiantisches Talent aus. Der verstellte Mikro-Ständer, das Kabel als Stolperfalle, das Versteckspiel hinter dem Kontrabass: Das Premierenpublikum hatte so einiges zu lachen und sparte nicht mit Jubel und großem Zwischen- und Schlussapplaus. ... Fabelhaft: Daniel Große Boymann als raffinierter Amor.
TIPS 15.2.2023
Ein Genuss! *** Ein sehr unterhaltender und origineller Abend, der auch musikalisch voll überzeugen konnte. Bravissimo an das ganze Team! *** Musikalische Leckerbissen und sehr viel für die Lachmuskulatur. *** Alle Facetten der Unterhaltung gezogen, einfach bewundernswert. *** So ein abwechslungsreicher, kurzweiliger Abend! *** Berührend, beeindruckend, bezaubernd! *** Eine großartige Shakespeare-Übertragung ... Chapeau! *** Genial! ***
PUBLIKUMSSTIMMEN
2021
DA WÄCHST WAS
Ein Gartengedicht für alle ab 3 von Henry Mason
Tropf, tropf, tropf! Schmilzt da der Schnee? Juhu, der Winter ist vorbei! Gummistiefel an und ab ins Freie! Das neue Gartenjahr steht bevor, und Mama schenkt ihrem Kind einen Samen. Schnell in die Erde stecken und angießen – und jetzt? Warten!
Zum Glück wird einem dabei die Zeit nicht lang. Was es im Garten alles zu entdecken gibt! Der Kuckuck ruft, Jungpflanzen streben dem Licht entgegen – aber auch eine gefräßige Raupe lauert da, die es aufs Grünzeug abgesehen hat. Alles wächst, auch das Kind! Wenn der Sommer kommt, ist aus der Raupe ein Schmetterling geworden und aus dem Samen eine wunderschöne Blume. Doch die Liebe des Kindes kann sie nicht vor dem Verblühen bewahren, wenn der Herbst kommt. Ist die Blume für immer verloren?
Humorvoll, unbeschwert und mit viel Musik gärtnern sich Mama und Kind durchs Jahr. Um Suchen und Finden geht es da, um Verlust und Neubeginn. Denn im nächsten Frühjahr heißt es zum Glück wieder:
Da wächst doch was!
Uraufgeführt am Theater des Kindes im September 2021
Das liebevolle, unbeschwerte Stück (ist) ein Hit für Kids ab drei Jahren, zum Lachen und Staunen, ohne Schnickschnack. Henry Mason hat die in den vergangenen Jahren immer stärker verbreitete Unart vermieden, in einem Kindertheaterstück versteckten Sarkasmus oder weitere Ebenen einzubauen, um sich beim erwachsenen Publikum beliebt zu machen. Mason hat wirklich ein Stück für Kindergartenkinder gemacht - mit Erfolg.
Kronen Zeitung, 17.9.2021
Das Wunder des Wachstums verzaubert Klein und Groß … Ein Garten ist ein kleines Paradies auf Erden, um das Leben zu entdecken. … Die Uraufführung am vergangenen Freitag im Linzer Theater des Kindes beschenkte das junge Publikum mit vielen aufgegangenen Ideen … Mason weiß, was Kinder juchzen lässt.
Matthias Hacker lädt als kleine Entdeckergeist Adam das Publkum ein, sich mit ihm zu identifizieren. Seinen Frust - wenn etwa die Gießkanne zu schwer ist - kennt und teilt jedes Kind in irgendeiner Form. Zum schönsten Trost wird ein Samenkorn, das gehegt und gepflegt werden will. Denn: Da wächst was, und mit ihm auch die Freude, das Verantwortungsgefühl und auch die Sorge, der Spross könnte der „grüngierigen Raupe“ zum Opfer fallen …
Katharina Schraml begleitet als liebevolle Mutter ihren Sprössling durch ein Gartenjahr voller Überraschungen und Geschenken der Natur… Kräftiger Beifall als Dank für eine reiche Theaterernte.
Fazit: Ein liebevoll inszeniertes und gespieltes Stück über Wandel, Werden und Vergehen. Und eine Hommage an die Natur in digitalen Zeiten.
OÖNachrichten, 17.9.2021
2020
ORPHEUS
Eine Erzählung für einen musizierenden Schauspieler von Henry Mason
Eine Auftragsarbeit für das Theater des Kindes, Linz
Wenn Orpheus singt, tanzen die Bäume, lauschen die wilden Tiere, glätten sich die Wogen auf dem Meer. Wenn Orpheus singt, steigen Nymphen aus den Bäumen, schlafen Höllenhunde ein, weinen sogar die Götter. Aber zu einem ist selbst der begnadete Musiker Orpheus nicht in der Lage: seine geliebte Frau Eurydike aus dem Totenreich heim zu holen.
Orpheus erzählt: von einer Höllenmission, die zum Scheitern verurteilt ist; aber auch vom Leben, von der Hoffnung und von der Kraft der Musik; denn Orpheus singt auch dann weiter, wenn man ihm den Kopf von den Schultern reißt …
Immer wieder ist dieser Urmythos unserer westlichen Tradition neu erzählt und erfunden worden, von Monteverdi und Gluck, von Rilke und Cocteau, von Philip Glass und Margaret Atwood. Henry Masons Version der Geschichte, in der sich die Live-Musik des Komponisten und Darstellers David Baldessari mit einem vielfältigen Ton-Soundtrack mischt, entführt uns in den Kopf und die Gedankenwelt von Orpheus selbst und holt einen alten griechischen Mythos in all seiner Phantastik, Spannung und Tragik ins Heute.
Für alle ab neun Jahren!
Theatermacher Henry Mason inszeniert im Linzer Theater des Kindes seine Neuerzählung des griechischen Heldenmythos „Orpheus“. Die Uraufführung holte sich großen Beifall. David Baldessari ist brillant als Sohn einer Muse, der sich in Eurydike verliebt. (...)
Die Geschichte über Orpheus und Eurydike ist schon 3000 Jahre alt. Henry Mason legt den Kern der Story frei und spannt ihn ohne Übertreibung oder erzwungene Coolness in einen heutigen Rahmen. (...) Baldessari ist Erzähler mit gutem Tempo und er erlebt zugleich die Abenteuer, hingebungsvoll spielend, mitreißend in diesem Kosmos poetisch purer Gefühle! Der Funke springt rasch ins junge Publikum über. Er ist ein Held im Hier und Jetzt. Und so bangt man mit ihm mit und hält sich an der Kraft der Liebe und der Musik fest. Ein tolles Stück!
Kronen Zeitung, 25.1.2020
Fantastische Reise in die Mythologie: Henry Masons „Orpheus“ findet großen Anklang
(...) Der mythologische Stoff „Orpheus“ trifft in der Version des Texters, Regisseurs und Ausstatters Henry Mason auch zielsicher die Welt der Kinder. Trauer, Sehnsucht, Liebe und vor allem die Begegnung mit dem Tod führen auf der Bühne mit Live-Musik des Komponisten und großartigen Darstellers David Baldessari in die griechische Mythologie. (...)
Mason ... gelingt ein wunderschöner sprachlicher Duktus, in dem er für Kinder gut verständlich Probleme lösen kann und trotzdem eine griechische Geschichte erzählt. Die fünfzig Minuten sind eine spannungsgeladen erzählte und gesungene alte und doch auch neue Geschichte.
Neues Volksblatt, 25.1.2020
Henry Masons Klassikerbearbeitung "Orpheus" im Theater des Kindes: spannend, witzig, tief bewegend.
Orpheus hat lange gebraucht, um die Melodie des Lebens zu finden. Der hochbegabte Sohn des griechischen Gottes der Musik, Apoll, entdeckt sie erst in einem Menschen, Eurydike (...) Am Hochzeitstag passiert das Unfassbare: Eurydike stirbt. (...) Mit seiner Frau hat Orpheus auch sich selbst, seine Melodie, verloren. Er reist in die Unterwelt.
Das ist die Folie, vor deren Hintergrund Henry Mason in seiner Klassiker-Neufassung existenzielle Fragen des Lebens für Kinder ab neun Jahren im Theater des Kindes neu verhandelt: Liebe, Abschied, Loslassen, Neubeginn. Wer glaubt, diese Fragen seien Kindern in diesem Alter nicht zuzumuten, der irrt. Aber gewaltig. (...)
Das alles erzählt Mason mit einfachen, kraftvollen, tief berührenden Bildern. David Baldessari ist als Orpheus in Höchstform, kraftvoll, sanft, humorvoll, suchend. Er lässt keine Sekunde Langeweile aufkommen, unterstützt durch eingespielte Tonaufnahmen anderer Figuren – und seine E-Gitarre. Die Musik hat er selbst geschrieben, jede einzelne der 50 Theaterminuten ist sorgfältig durchkomponiert. So gelingt es, in Sekundenschnelle atmosphärische Räume zu schaffen und zwischen ihnen zu wechseln. Dieses Stück ist ein Erlebnis, für Kinder und Erwachsene.
Fazit: Eine kurzweilige, rasante und tiefgehende Parabel um Abschied, Loslassen und Neubeginn.
OÖNachrichten, 25.1.2020