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Kein zuckersüßes Märchen ... sondern ein fesselnder History-Thriller ... Die Handlung beleuchtet die komplexen Beziehungen, religiösen Wirren, Intrigen und Verrat, die das Schicksal der beiden Frauen prägten. Dass es Mason gelungen ist, das alles miteinander zu verweben, spricht für seine Qualität als Autor. ... Eine beeindruckende Uraufführung, die durch Inszenierung, mitreißende Musik und eine starke Cast die fesselnde Geschichte von Maria Stuart und Elisabeth I. auf eindrucksvolle Weise präsentiert. Ein packendes Erlebnis für Musicalbegeisterte und Geschichtsinteressierte gleichermaßen.

kulturfeder.de - DIE KÖNIGINNEN

Ein gleichermaßen packendes wie düsteres Historienstück gespickt mit großen, klassischen Musical-Melodien und einprägsamen Bildern, das mit jeder Facette reinstes Drama ausstrahlt – ganz als wäre Friedrich Schillers Bühnenwerk “Maria Stuart” in Linz als Musical wiedergeboren worden ... Alle Melodien (von Thomas Zaufke) gehen ins Ohr und transportieren die hochdramatische Geschichte spürbar. Ein herzzerreißender Song jagt den nächsten, sodass das Stück fast vor lauter Dramatik zu ersticken drohen würde, wenn das klug strukturierte Buch von Henry Mason nicht immer wieder für ruhige, den nächsten Spannungsmoment abfangende Intermezzi sorgen würde. Zaufke und Mason beweisen sich als hervorragendes Autorenteam, das ein auf vielen Ebenen noch deutlich eindrucksvolleres Werk als ihr Musical-Debut “Der Hase mit den Bernsteinaugen“ darstellt.

musicalzentrale.de/1 - DIE KÖNIGINNEN

Ein beeindruckendes, musikalisches und szenisch ausgefeiltes Meisterwerk ...Wenn Geschichtsunterricht doch immer so spannend wäre!

subtext.at - DIE KÖNIGINNEN

Beinahe unbemerkt veröffentlichte das Landestheater Linz in den vergangenen Wochen eine Highlight-Aufnahme des Musicals „Die Königinnen“ aus der Feder von Thomas Zaufke und Henry Mason, welches in der Spielzeit 2023/24 seine Uraufführung feierte und seitdem regelmäßig für ein ausverkauftes Haus in Linz sorgt. Dabei ist so viel Bescheidenheit alles andere als angebracht: Cast und Orchester des Landestheaters katapultieren mit dieser Aufnahme die Hörer ins England des 16. Jahrhunderts und lassen sie nach einer Spielzeit von knapp 77 Minuten mit vor Staunen offenem Mund zurück (Produzent Gerald Landschützer),

musicalzentrale.de/2 - DIE KÖNIGINNEN

Das Theater der Jugend bringt mit „Die sieben Wünsche“ ein kreisch-komisches Märchen auf die Bühne des Renaissancetheaters. Verantwortlich zeichnet einmal mehr genial Regisseur Henry Mason. Ein herrlicher Ausflug aus dem Alltag in einen wunderbaren Zauberwald – dringend empfehlenswert, für Kinder ab 6 bis 99 Jahren!

Wunder gibt es immer wieder. Leider viel zu selten, vor allem auf der Theaterbühne, die der ideale Ort ist, um auf magische Art kleines und großes Publikum zu verzaubern. Im Theater der Jugend kann man nun ein solches erleben. Nach Motiven der Gebrüder Grimm hat der mit Kindertheater bestens vertraute Regisseur Henry Mason ein Stück der Marke „Märchen deconstructed“ für Kinder ab 6 Jahren ins Renaissancetheater gebracht. (...)

Auf herrlich schräge Art wird die Geschichte der Familie Wunsch erzählt, mit der herrischen Großmutter an der Clanspitze, eine einstige Prinzessin und nun Besitzerin einer Papierfabrik, die sie mit dem Abholzen des angrenzenden Zauberwaldes zu profitabler Höchstleistung treiben will. Enkelsohn Johannes, der einem Moosmännchen aus der Patsche hilft und daraufhin sieben Wünsche als Belohnung erhält, löst in Folge ein köstliches Chaos aus, das ein zweistündiges haarsträubendes Abenteuer nach sich zieht und in einem grausamen Happy End ganz in schaurig-brachialer Märchentradition gipfelt. (…)

Dieses „Märchen 2.0“ rund um Freundschaft, Liebe, Machtstreben und Umweltbedrohung kommt ganz ohne Zeigefingerpädagogik aus, verzichtet angenehmerweise auf jeglichen digitalen Schnickschnack: Die Bühne ist rührend einfach, dreht sich, bewegt sich und beflügelt die eigene Fantasie (...)

Die Schauspieler, allen voran Uwe Achilles als mörderische Hexenoma, Violetta Zupančič, Anna Katharina Malli, Stefan Rosenthal, Jonas Graber, Frank Engelhardt und Maria Fliri, haben ihren rechten Spaß, der sich ab der ersten Minute auf das Publikum überträgt. Ein unbedingt sehenswertes Theatervergnügen, nicht nur für Kinder!

Kronen Zeitung, 21.5.2025 - DIE SIEBEN WÜNSCHE

Herrlich turbulent geht es im Renaissancetheater des Theaters der Jugend zu, in einem Stück, das Henry Mason zwar schon für die Kleinsten geschrieben und inszeniert hat, das aber auch den Mittelgroßen bis Ganzgroßen Spaß machen wird. „Die sieben Wünsche“ gibt es als konkrete Vorlage nicht, wenn der österreichische Brite Mason sich auch bescheiden auf Motive von Jacob und Wilhelm Grimm bezieht. (…)

Dabei beginnt es fast wie ein „historisches“ Familienstück aus dem 19. Jahrhundert mit einer glaubhaften Familienaufstellung: Die Großmutter Wunsch (die einst Prinzessin war, was sie nie vergisst zu erwähnen), die gewissermaßen das tapfere Schneiderlein geheiratet hat, der ein lieber, unterdrückter Ehemann geworden ist, herrscht gnadenlos über Sohn und Schwiegertochter, über Enkel und Enkelin sowie das Personal. Sie hat sich dem Fortschritt verschrieben und ihre Papierfabrik mit neuesten Maschinen ausgestattet, die nun den umliegenden Wald auffressen und in Papier verwandeln sollen …

Je mehr Henry Mason seine Figuren in den Märchenwald (mit einem sprechenden Moosmännchen) und in die Märchenhandlung lockt, umso wilder wird die Geschichte, als wahre Hexe erweist sich die Großmutter, Maschinen und Natur geraten in Streit, jemand wird in einen Wolf verwandelt, und was die titelgebenden Wünsche betrifft – na, da sollte man vorsichtig damit sein, was man sich wünscht.
Masons Inszenierung ist ein Gustostück der verwirrendsten Turbulenzen, in spaßiger Dekoration (Rebekah Wild) wild exekutiert …

Dass hinter all dem nicht nur der Harry Potter-Spaß am Zaubern und die Grimm’schen Motive stecken, sondern auch der Wunsch, den Kindern die Liebe zur Natur im allgemeinen und zum Wald im besonderen zu vermitteln, ist schöne Draufgabe des vom jugendlichen Publikum stürmisch aufgenommenen Abends.

onlinemerker.com, 21.5.2025 - DIE SIEBEN WÜNSCHE

Der Titel DIE ERSTEN. VON DEN FRAUEN, DIE DIE WELT ENTDECKTEN von Henry Mason gibt klare Auskunft über den Inhalt. Vier Frauen, die die Geschichte in den Hintergrund gedrängt hat … werden von Geschichtensammlerin Perdita Polaris porträtiert. In der mitreißenden Inszenierung des Autors werden alle fünf Rollen von einer Darstellerin verkörpert – Simone Neumayr at her best!

Kulturbericht OÖ, 7.8.2025 - DIE ERSTEN

Linzer Theater des Kindes begeistert mit Solostück über Entdeckerinnen

Im Stück DIE ERSTEN Macht sich Perdita Polaris auf die Suche nach Frauen in der Weltgeschichte. Sie findet die Naturforscherin Jeanne Baret, die Weltreisende Ida Pfeiffer, die Kosmonautin Valentina Tereschkowa und Polarforscherin Felicity Aston. Sie alle waren wissbegierig – und hatten es nicht einfach.

Autor Henry Mason skizziert ihren Mut, ihre Abenteuer und ihre Hindernisse mit wenigen markanten Szenen, so dass ihre Geschichten mit voller Kraft und Wucht ins Leben von heute zurückfinden. In Simone Neumayr hat Mason, der auch Regie führt, eine grandiose Schauspielerin.… Ein spannendes Theaterstück für ein Publikum ab sechs Jahren – oder älter. Denn diese Frauen muss man einfach gesehen haben!

Kronen Zeitung, 5.6.2025 - DIE ERSTEN

Schäxpir-Festival: Henry Mason porträtiert in seinem großartigen Stück "Die Ersten" vier Entdeckerinnen.

„Öha", ruft Perdita Polaris, als sie bemerkt, dass sie sich auf die Bühne des Linzer Theater des Kindes verirrt hat. "Ein Haufen Kinder, sonst nicht viel los, das ist doch zum Um-die-Welt-Fahren!" Nicht verwunderlich, dass Perdita abgelenkt ist, hat sie doch eine wichtige Aufgabe: Sie sammelt die Geschichten von Pionieren. Da bis jetzt alle ihre Protagonisten Bärte trugen, spezialisiert sie sich ab nun auf Entdeckerinnen.

Damit ist alles angerichtet für Henry Masons großartiges Stück "Die Ersten – Von den Frauen, die die Welt entdeckten", das am Mittwoch im Theater des Kindes uraufgeführt und zur Sternstunde für Simone Neumayr als Solo-Darstellerin wurde. Nun spürt Perdita mittels speziellem Gerät Geschichten von vier Entdeckerinnen aus vier Jahrhunderten auf. Jeanne Baret umsegelte ab 1766 als erste Frau die Welt. Sie musste sich dabei als Assistent ihres Lebensgefährten, des Botanikers Philibert Commerson, ausgeben. Auf der Reise wurden 70 Pflanzen entdeckt und nach Commerson benannt. "Wenigstens eine hätten sie nach mir benennen können", sinniert Baret. Es folgen Ida Pfeiffer (1797–1858), die sich von der Hausfrau zur erfolgreichen Reiseautorin entwickelte, Valentina Tereschkowa, die erste Frau im All, und Felicity Aston, die als erste Frau die Antarktis im Alleingang durchquerte. Bei Tereschkowa, die Putins Angriffskrieg in der Ukraine befürwortet, macht der Autor die Zwiespältigkeit mancher Pioniere sichtbar.

Mason greift mit seinem Stück, das er selbst inszenierte, ein wichtiges Thema auf. (...) Die vier Geschichten werden unterhaltsam, spielerisch und abwechslungsreich erzählt. Das liegt zum einen an der perfekten Zusammenarbeit von Regie, Bühnenbild (hier schafft Michaela Mandel mit einfachsten Mitteln Großartiges), der wohldurchdachten Musik von Stephanie Hacker sowie Licht und Ton. Zum anderen an der überragenden Simone Neumayr, die das Stück im Alleingang trägt und zu jeder Sekunde alle Fäden fest in der Hand hat. Langer Applaus für eine große Künstlerin.

Fazit: Ein wichtiges Stück … phänomenal gespielt von der großen Simone Neumayr. Hut ab!

OÖ Nachrichten, 4.6.2025 - DIE ERSTEN

Abenteuerliche Reise im entzückenden Gänsemarsch

An der Oper Graz erwecken Autor und Regisseur Henry Mason sowie Komponist Thomas Zaufke den Kinderbuchklassiker „Nils Holgersson“ als Familienmusical zu buntem Leben. Ein tolles Ensemble und eine fulminante Ausstattung vervollständigen die gelungene Produktion.

Nils Holgersson ist eine Ikone (…) Autor und Regisseur Henry Mason schuf im Auftrag der Oper Graz ein eigenständiges Familienmusical, nah an der Vorlage und doch mit eigener Schwerpunktsetzung. Denn „Die wunderbare Reise des Nils Holgersson“ entführt in eine nostalgische Traumwelt, zauberhaft und reich bebildert (famose Ausstattung: Jan Meier), behandelt aber auch zeitgenössische (und zeitlose) Themen wie das Verhältnis von Mensch und Natur.

Die makellose Umsetzung zauberte am Premierenabend Eltern und Kindern gleichermaßen ein Lächeln ins Gesicht. (…) Bis zum finalen Happy End gibt es für alle ab ca. 6 Jahren viel zu bestaunen.

Und nicht nur Nils, auch Selma Lagerlöf konnte einst durch die Bekanntheit ihrer Werke die elterliche Farm retten. Eine Erfolgsgeschichte, der mit diesem Musical für die ganze Familie ein weiteres Kapitel hinzugefügt wurde.

Krone, 26.11.2025 - DIE WUNDERBARE REISE DES NILS HOLGERSSON

Wenn am Ende hunderte Kinderaugen leuchten und die Kinder laut jubeln und toben, dann müssen wohl die Beteiligten alles richtig gemacht haben. Bravo!

Der Opernfreund, 4.1.2025 - DIE WUNDERBARE REISE DES NILS HOLGERSSON

Das Familienmusical von Oper und Next Liberty verleiht Flügel im wilden, weiten Wunderland des Nordens.

(…) Wolken, Wälder, Wiesen, wilde Wellen und last not least weihnachtliche Wohligkeit ziehen nun das Publikum in den Sog dieser abenteuerlichen Flugreise. Die Zugvögel machen Station in der Oper, rufen Krähen und Fuchs auf den Plan, führen zu einem versteckten Silberschatz und erinnern, „dass diese schöne, zerbrechliche Welt nicht nur euch Menschen gehört“. Schließlich endet’s beim Christfest – ohne Gänsebraten!

Zehn Schauspielende schlüpfen bei der Grazer Uraufführung unter der Regie von Henry Mason (auch Buch und Liedtexte) in über 30 Rollen, singen (musikalische Leitung: Matthias Maier) und lassen Handpuppen entzückende Parts übernehmen (...) Neben Nicolai Schwabs sympathischem Strizzi Nils begeistert besonders Daniel Große Boymann als Hausgans Martin im fantasievollen Familienmusical ab 6+ (Bühne, Kostüme: Jan Meier; Video: Sven Stratmann). Beim geschmeidigen Klangteppich von Thomas Zaufke fehlen Ohrwurm-Kompositionen ebenso wenig wie Volksmusikalisches zu schwedischen Folklore-Szenen.

Kleine Zeitung, 5.12.2024 - DIE WUNDERBARE REISE DES NILS HOLGERSSON

Wer rettet die Operette? Seit Jahren (oder Jahrzehnten?) leidet die betagte Gattung unter der Schwindsucht der Publikumsgunst.

Regisseur Henry Mason, an der Volksoper schon für seinen "Zauberer von Oz" gefeiert, kann seinen Job. Die Schauwerte der Produktion sind hoch, die Ensembleszenen gewinnend gestellt und die Kostüme (Anna Katharina Jaritz) schlichtweg zauberhaft.

Der gebürtige Brite hat die Handlung, also das G'riss um eine schwerreiche junge Witwe, in das Paris der späten 1940er Jahre verlegt. Ein riesiger Kristallluster schwebt über einer urbanen Trümmerlandschaft (Bühne: Hans Kudlich). Hanna Glawari betritt in einer eleganten Kreation à la Dior das Parkett der pontevedrinischen Gesandtschaft. (…)

Jubel für eine Produktion, deren Textfassung von Mason sanft adaptiert und ergänzt wurde: Heutzutage ist auch "das Studium der Männer schwer". Derart umsichtig gepflegt sollte die alte Dame Operette noch ein paar Jährchen schaffen.

Der Standard, 9.11.2025 - DIE LUSTIGE WITWE

Dass auf der Bühne der Schmäh rennt, geschieht heute bei Operetten-Aufführungen selten. Anders in Baden, wo Henry Mason „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár inszeniert hat. Da trifft gediegener britischer Humor auf wienerischen Charme, garniert mit einer Prise Tiefgang, glaciert mit musikalischem Schmelz. Diskussionen darüber, wie verstaubt, wie veraltet und wie sexistisch die Operette ist, widerlegt dieser Regisseur mit Drive, Eleganz und sogar leichtem Hang zur Tiefsinnigkeit. (…) Mit dezenten Retuschen am Libretto lässt Mason sogar so etwas wie Gleichstellung aufkommen.

Kurier, 9.11.2025 - DIE LUSTIGE WITWE

Operettenseligkeit pur bietet Henry Masons Inszenierung von Franz Lehárs "Lustige Witwe" an der Bühne Baden. (…) Einen guten Teil zu der modernen, eleganten Inszenierung hat auch Hans Kudlichs Bühnenbild beigetragen, mit einem zentralen vielseitig einsetzbaren Luster. (…) Das ganze Ensemble wurde kräftig bejubelt.

MeinBezirk.at, 9.11.2025 - DIE LUSTIGE WITWE

Erfolgreiche Operetten-Premiere im ausverkauften Stadttheater Baden! Regie führt Henry Mason, der in seiner Inszenierung großen Wert auf die zentralen Figuren und ihre Beziehung zueinander legt.

NÖN, 9.11.2025 - DIE LUSTIGE WITWE

Seit vielen Jahren habe ich keine Operettenaufführung gesehen, die mir so gut gefallen hat. Ein Regisseur hat es heute schwer, er muss etwas hineinbringen, sonst fallt er bei der Presse durch; das tut auch Henry Mason, er siedelt das Stück im Nachkriegsparis an, wo die verarmte pontevedrinische Gesandtschaft noch immer viele Kriegsschäden beherbergt. Ein großer Luster nimmt prominentent Platz ein; dieser Rahmen stört nicht, die Regie vertraut dem Original und dem Talent der Sänger, sorgt für einige recht gute Einfälle und Pointen (…)

Der Erfolg war riesig, es gab gut nuancierten, langen Applaus mit vielen BRAVOS (…) Operettenliebhabern sei der Ausflug in die Kurstadt empfohlen.

OnlineMerker.com, 9.11.2025 - DIE LUSTIGE WITWE

Henry Mason hat schon an der Wiener Staatsoper ("Fatima, oder von den mutigen Kindern"), bei den Salzburger Festspielen ("Die Komödie der Irrungen") oder am Landestheater Linz ("Der Hase mit den Bernsteinaugen") seine übergroße Begabung für subtile, fantasievolle und fantastische Inszenierungen bewiesen. Immer wieder kehrt er ans Linzer Theater des Kindes zurück, und dann spielt es Rambazamba in der Gefühlswelt von Jung und Alt. ... Was Mason und Figurenbauerin Rebekah Wild hier vollbringen, ist geniales Brückenbauen von Hirn zu Herz.

OÖ Nachrichten,16.6.2023 - DIE KONFERENZ DER TIERE

Klangvoll, opulent, voller Emotion: Mit „Idomeneo“ bringt das Landestheater eine Mozart-Oper auf die Bühne, die unter der Regie von Henry Mason zu einem wilden Ritt durch die Zeit und moralische Wirrungen wird – und doch kurzweilig bleibt.

Die Inszenierung am Landestheater bietet einige willkommene Überraschungen. Mason mischt den mythologischen Stoff mit einem Bühnenbild, das sich erfrischend „modern“ präsentiert. Requisiten und Kostüme (Jan Meier) schaffen ein stilistisch Mitte des 20. Jahrhunderts angesiedeltes Setting, das den zeitlosen Stoff mit den ausgeklügelten Videoinstallationen (Sven Stratmann) in Einklang bringt.

Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck trifft unter der Leitung von Dirigent Gerrit
Prießnitz jeden Ton und kreiert einen wunderbar-delikaten Klangteppich für die SolistInnen ebenso wie für den Chor. Die Inszenierung wurde zu Recht mit Standing Ovations und Jubelrufen quittiert.

Tiroler Tageszeitung, 16.2.2026 - IDOMENEO

Souveräne „Idomeneo“-Premiere
Wenn das Tiroler Landestheater Mozarts „Idomeneo“ auf die Bühne bringt, entsteht ein Abend, der weniger wie die ehrfürchtige Pflege eines Klassikers wirkt, sondern vielmehr wie eine konzentrierte Annäherung an Fragen von Macht, Opferbereitschaft und der empfindlichen Balance menschlicher Gefühle.
Henry Mason setzt in seiner Regie auf erzählerische Klarheit und psychologische Nachvollziehbarkeit. Er vertraut den Figuren und vermeidet große Gesten, was dem Abend eine gewisse Ruhe verleiht. Die Bühne und Kostüme von Jan Meier schaffen einen reduzierten, symbolisch gedachten Raum, ergänzt durch die gut gemachten Videos von Sven Stratmann, die – anders als in vielen aktuellen Inszenierungen – nicht in den Vordergrund drängen, sondern die Handlung eher unaufdringlich unterstützen.
Sängerisch präsentiert das Haus ein Ensemble, das sich hören lassen kann. (…)
Am Ende bleibt ein Abend, an dem so gut wie alles richtig gemacht wurde (… und) der beweist, dass große Oper auch dann berühren kann, wenn sie nicht auf spektakuläre Effekte setzt, sondern auf das feine, sorgfältige Werkzeug der Interpretation. Was nach knapp drei Stunden der donnernde Schlussapplaus auch bewies.

Kronen Zeitung Tirol, 16.2.2026 - IDOMENEO